Freisen. Mit einem souveränen und hochverdienten 3:1-Erfolg feierten die Bundesliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen am vergangenen Samstag den sechsten Sieg im achten Saisonspiel gegen starke Rote Raben aus Vilsbiburg und zogen am punktgleichen Konkurrenten in der Tabelle vorbei. Das im Vorfeld als „Ligaknaller“ und „Verfolgerduell“ angekündigte Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams hielt hierbei durchweg was es versprach und begeisterte die ca. 150 Zuschauer in der Freisener Bruchwaldhalle, die eine tolle Stimmung verbreiteten.

Headcoach Brigitte Schumacher hatte unter der Woche gemeinsam mit Co-Trainer Hansi Kersten an den Basics gearbeitet, die im Spiel in der Vorwoche gegen den SV Lohhof nicht gelingen wollten. Wie sich herausstellen sollte, war genau dies der Schlüssel zum Erfolg. Freisen setzte das blutjunge Team aus Niederbayern, die meisten Spielerinnen sind zwischen 16 und 20 Jahre alt, von Beginn an mit starken Aufschlägen unter Druck und stellte die Vilsbiburger Annahme vor große Probleme. Insbesondere Leonie Dewes und die spätere MVP Doreen Werth konnten mit starken Aufschlagserien immer wieder wichtige Punkte erzielen und stellten den Annahmeriegel des Gegners immer wieder vor große Probleme.

So legte Leonie Dewes bereits im ersten Satz mit einer Serie auf 5:0 vor, von der sich Vilsbiburg nicht mehr erholen konnte. Folgerichtig ging der Satz mit 25:20 an den SSC. Wie so oft, nahmen sich die Nordsaarländerinnen im zweiten Satz eine kleine Auszeit, die es Vilsbiburg ermöglichte, immer wieder über ihre starken Außenangreiferinnen zu punkten. Freisen schloss den Gap zwar wieder gegen Ende des zweiten Satzes, musste diesen jedoch mit 22:25 abgeben.

Auch im dritten Satz begann Vilsbiburg wieder stark und konnte sich in der Mitte des Satzes mit vier Punkten absetzen. Mit sechs vergebenen Aufschlägen machte der SSC dem Gegner hierbei gleich mehrere vorweihnachtliche Geschenke, konnte sich im weiteren Verlauf aber wieder stabilisieren und hatte beim Stand von 19:19 wieder den Ausgleich hergestellt. Beim Stand von 22:21 machte dann Krystsina Bustamante-Lapko mit drei starken Aufschlägen den Sack zu und Freisen bejubelte den zweiten Satzgewinn.

Im vierten Satz spielte der SSC dann seine ganze Klasse aus und ließ, trotz kleinerer zwischenzeitlicher Konzentrationsmängel, keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Feld als Sieger verlässt. Freisen steigerte sich von einem 8:6 bei der ersten technischen Auszeit über ein 16:9 bei der Zweiten und konnte schließlich mit 22:14 in Führung gehen. Vilsbiburg konterte noch einmal mit starken Aufschlägen der Kapitänin Jeanette Huskic und kam noch einmal auf 19 Punkte heran, ehe Tatjana Palamarenko einen schwierigen Ball zum 23:19 verwandeln konnte. Im Anschluss servierte Leonie Dewes zwei Mal stark und die überragende Doreen Werth machte beide Punkte zum 25:19 Satzgewinn und letztendlich verdienten 3:1-Sieg.

Es war ein hervorragendes Volleyballspiel zweier Mannschaften, die zu Recht ganz oben in der Tabelle stehen. Freisen sammelt somit reichlich Selbstvertrauen für den nächsten Volleyballknaller am kommenden Samstag, 03.12.2022, 18:30 Uhr in der Bruchwaldhalle gegen den amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer TV Dingolfing. Sichert euch rechtzeitig eure Tickets für diesen sportlichen Leckerbissen. 

VIELEN DANK AN DEN SSC FREISEN FÜR DIE HERVORAGENDE ZUSAMMENARBEIT!